Gebetsanliegen unserer Geschwister in der Ukraine:

  • Frieden
  • Versorgung der Flüchtlinge mit warmer Bekleidung
  • Arbeitsplätze für Flüchtlinge
  • Versorgung der Menschen in den Kriegsgebieten mit humanitärer Hilfe
  • Orte, in denen die Versorgung mit Lebensnotwendigsten unzureichend ist
  • Kraft für die Herausforderungen dieser schwierigen Zeit

Fast täglich erreichen uns weitere Bitten um Hilfe, um Unterstützung.
Viele Kirchen und Gemeinden engagieren sich jetzt besonders für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in bisher sicheren Gebieten. Sie kommen mit fast nichts und hoffen, in wenigen Tagen zurückkehren zu können.
Manche sind schon mehr als zwei Monate weg von zu Hause.
Sie brauchen einen Platz zum Schlafen, täglich etwas zu essen, die Möglichkeit, zu waschen, ab heute auch einen Platz für die Kinder in der Schule, und alles was dazugehört...
Die Bevölkerung gibt gern und unterstützt die Menschen, die alles verloren haben. Aber sie kommen trotzdem immer wieder an Grenzen.
Gern möchten wir etwas zur Hilfe beitragen.
Unser Lkw ist gerade in der Ukraine unterwegs und wird heute entladen. Wenn er zurückkommt, kann er neu beladen werden.
Wir suchen dafür alles, was auf unserer Startseite notiert ist: Matratzen, Bettzeug,
Herbst- und Winterbekleidung und -schuhe,
Hygieneartikel und Waschmittel
Schulmaterialien, Sportbekleidung
Nähmaschinen, Stoffe etc. zur Selbsthilfe

Achtung:
alter Beitrag die Links funktionieren natürlich leider nicht mehr

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2105852/ZDF-heute-in-Deutschland-vom-07032014
Unter dem Bild klicken Sie auf "Hilfskonvoi aus Bernau für die Ukraine" - der Beitrag wird gestartet.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2102514/Länderspiegel-vom-8-März-2014
Im Abschnitt: "Russen und Ukrainer in Deutschland" gibt es einen Teil über unsere Arbeit.

Die Sendungen vom rbb Brandenburg aktuell vom 18.3.2014 und Radio Eins vom rbb sind nicht mehr erreichbar.

Brief aus dem Gebiet Dneprpetrovsk:

Ich grüße Sie im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

Ich denke, Sie wissen genug über die Situation in unserem Land. Eigentlich geschieht das, was hier vor sich geht, auf geistlicher Ebene und die Folgen werden in der ganzen Welt nachhallen.

Bitte betet, denn nur Gott kann das Schrecklichste verhindern, das wir alle fürchten, obwohl wir das alles nicht wirklich verstehen.

Die Ukraine hatte sich gegen Lüge, Korruption, Ungerechtigkeit erhoben und den Weg der europäischen Werte und der christlichen Moral gewählt. Alles, was auf dem Maidan geschah, begann mit Gebet und endete mit der Dankbarkeit an Gott. Niemals zuvor hatte ich erlebt, dass unser Volk so aufrichtig zu Gott gerufen hat.

Mit der Wahl einer neuen Übergangsregierung hatten wir die reale Möglichkeit, in einem europäischen Land zu leben, als Menschen, nicht als Sklaven. Für den 25. Mai sind die Wahlen für den Präsidenten und für den Verchovna Rada (Obersten Rat) angesetzt. Für die Menschen erschien die Hoffnung, in einem gerechten und freien Staat zu leben.
Aber das Russland Putins kann nicht und wird niemals das zulassen (wenn nicht Gott selbst interveniert/dazwischen fährt). Unsere Freiheit hat dem russischen Volk ein Beispiel gezeigt. Es wird sich wiederum ebenfalls erheben zum Kampf gegen die Tyrannei. Wir sind doch sehr nahe, verwandte Völker. Ungeachtet der Lüge, mit der die Massenmedien die russischen Bürger füttern, lässt sich die Wahrheit nicht verbergen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Unser Beispiel sehend, werden sie sich bestimmt erheben zum Kampf gegen die, die sie berauben und betrügen. Und das kann Putin nicht zulassen. Er schwärzt die Ereignisse in der Ukraine und entfesselt Aggression gegen die Ukraine mit dem einzigen Ziel, dass die Bürger seines Königreiches nicht erkennen, dass der König nackt ist. (H.Ch. Andersen) Wenn er den Einfluss auf die Ukraine verliert, dann sieht sein Volk das, was die Ukraine sieht und was die ganze Welt sieht – dass er ein Lügner ist, der zusammen mit dem Haufen seiner Anhänger sein Volk beraubt und betrügt.

Jetzt wird nicht nur die Frage der Zukunft der Ukraine entschieden. Entschieden wird die Frage Europas und der ganzen Welt: siegt das Gute oder das Böse, die Gerechtigkeit oder die Gesetzlosigkeit. Wenn jetzt in der Ukraine das Böse siegt, wird es nicht aufzuhalten sein. Es zieht weiter seinen schmutzigen Marsch durch die ganze Welt. Wenn das Gute siegt, wird es auch nicht dabei bleiben. Es gibt anderen nicht freien Völkern die Chance, sich zu erheben im Kampf um seine Freiheit.

Einige Christen hier bei uns in der Ukraine, wie wahrscheinlich auch bei Ihnen in Europa, nehmen die Position der „christlichen Neutralität“ ein. Sie unterstützen keine der beiden Seiten. Ich denke, dass die passive Position eines Christen – ist Feigheit, für die alle teuer bezahlen müssen. Wir erinnern uns an die Geschichte des christlichen Deutschlands. Sie sind nicht offen gegen den Faschismus aufgestanden. Wie teuer musste Deutschland und die ganze Welt das ängstliche Schweigen bezahlen.

Unsere aktive Position als Christen ist nicht nur, das wir Böses böse nennen und Gutes gut. Wir müssen beten und alles mögliche unternehmen nach dem Maß unserer Kraft, um das Gute und die Wahrheit Gottes auf dieser Erde voranzubringen. Die Imperiumsambitionen Putins – die sind böse. Er ist genauso ein Lügner und Dieb wie unser bisheriger Präsident Janukovich, der unser Volk bestohlen und belogen hat zum Zwecke seiner persönlichen Bereicherung und wegen seiner eigenen Ambitionen. Aber bald wird auch das russische Volk erkennen, dass der König nackt ist und wirft seinen Tyrannen raus.

Wir leben in einer solchen Zeit, in der das Gegenüber von Gut und Böse einen Höhepunkt erreicht hat. Freiheit oder Tod – das ist jetzt Realität! Wer den Atem der Freiheit geschmeckt hat, kann nicht mehr in der Knechtschaft des Betrugs und der Korruption leben.

Übermitteln Sie allen Treuen unsere dringende Bitte, zu beten, dass Gott sich in die Ereignisse mischen möge, die jetzt in der Ukraine vor sich gehen, dass Er nicht zulasse, dass das Böse siegt. Je aufrichtiger und zahlreicher unsere Gebete sind, desto weniger Chancen haben die Anhänger des Bösen.

Ich glaube, mit unserer neuen Regierung können wir schnell und leicht wieder Hilfe von Ihnen erhalten, ohne Schmiergelder, Korruption und Bürokratie. Was Sie für die Ukraine tun – das ist Gottes Werk. Der Unterschied im Materiellen ist zwischen unseren Ländern so groß, dass selbst die Krümel, die von Ihren Tischen fallen, hier viele Hungrige ernähren können. Möge Gott Sie segnen! Es gibt keine wichtigere Arbeit für das Reich Gottes, als den bedürftigen Menschen Segen zu bringen. Das, was Sie für Brüder und Schwestern im Herrn tun, das tun Sie für Christus selbst.

Allen Mitarbeitern einen großen Gruß von unserer Kirche und meiner Familie.

 

Herzlichen Dank für Ihren Brief und Ihre Sorge um uns. Jeder Machtwechsel ist schlecht, noch schlechter ist es, wenn das Volk für die Regierung da ist und nicht die Regierung für das Volk. Bei uns sorgt sich die Regierung leider mehr um ihre eigenen Belange, darum ist das Volk aufgestanden. Die in Kiew praktisch schon seit 4 Monaten Protestierenden aus  allen Regionen der Ukraine haben gekämpft und inzwischen den Machtwechsel erreicht. Wie Sie aus den Massenmedien wissen, gibt es mehr als hundert Tote und Tausende Verletzte. Die Proteste in Kiew werden fortgesetzt, aber sie tragen keinen aggressiven Charakter, nur friedliche Demonstranten sind anwesend, die der jetzigen Regierung diktieren, wie sie arbeiten soll, mit wem Freundschaft halten, mit wem zu streiten ist. In den Regionen der Ukraine sieht es unterschiedlich aus. Im Westen herrscht der Widerstand gegen die Macht und den ehemaligen Präsidenten vor. In der Mitte der Ukraine ist die Machtergreifung friedlicher, sie haben die Vertreter der Partei der Regionen aus der Regierung geworfen und ihre Ratsvertreter gewählt. In den östlichen und südlichen Gebieten gibt es mehr Anhänger des ehemaligen Präsidenten Janukovich, aber auch sie wurden durch die Protestierenden zum Machtwechsel bewegt. Auf der Krim gibt es eine Konfrontation zwischen Ukrainern und Tataren auf der einen Seite und den russisch sprechenden Vertretern auf der anderen. Solange der politische Prozess läuft, ist das eine politische Frage. Ökonomisch gesehen – gestern wurde erklärt, dass die Kassen der Ukraine praktisch leer sind. Es gibt nicht einmal Geld, um den sozial Schwächsten, unseren älteren Bürgern und Menschen mit Behinderungen die Rente zu zahlen.

Wir haben unsere Zuteilung schon bekommen, weniger als im vorigen Jahr. Und unsere Währungskurse haben sich verschlechtert und werden weiter fallen. Preise für Brot, Graupen, Fett, Benzin usw. sind merklich gestiegen. Ohne Kredite könnte der totale Zusammenbruch bevorstehen.

Dennoch geben mein Team und ich nicht auf, wir begradigen unsere Verteidigungslinie und hoffen, das zu überstehen. Noch einmal danke für den Brief.

Hochachtungsvoll

(Chefarzt)
28.02.2014

Eine kleine Reiseimpression:
Das Foto oben habe ich im Oktober aufgenommen. Solche Straßenverkäufe gibt es an vielen Orten der Ukraine, manchmal auch direkt vor dem Haus des Erzeugers.
Hier gibt es Kartoffeln, Äpfel, Birnen, die Früchte auch getrocknet, Nüsse in Schale oder schon geknackt, auch eingelegt in Honig. Es gibt „Sala“, den zarten ukrainischen Speck, selbstgepresstes Öl aus gerösteten Sonnenblumenkernen, und „Chalva“ – ein süßes Produkt aus den Rückständen der Pressung.
An anderen Orten verdienen sich Leute mit der Herstellung und dem Verkauf von Korbwaren, Blumen, Krebsen, Fisch, selbstgebundene Besen und Saunareisig, Pilzen oder Sahne, Eiern und Quark ihren Lebensunterhalt.
Interessant finde ich, dass diese Produkte schwerpunktmäßig auftreten: In zwei Orten nebeneinander gibt es reichlich Blumen – dann findet man hunderte Kilometer keine derartigen Angebote mehr am Straßenrand. Das gilt auch für die Korbwaren. Und den Fisch, die Krebse...

verfasst von Elisabeth Kunze

Der Chefarzt der psychiatrischen Klinik schreibt:
Am 13.11.13 erhielt ich aus dem Zolllager die von Ihnen geschickte humanitäre Hilfe. Die Matratzen sind in sehr gutem Zustand - wir brauchen sie sehr!
Gute Möbel sind das für Büros, Beratungsraum und Labor.
Mit den Nähmaschinen werden wir uns beschäftigen. Wir bitten einen Meister, sie einzurichten.
Für alles großen Dank.

Guten Tag, liebe Freunde!

Mit großer Dankbarkeit schreiben Ihnen die Eltern der kleinen Patienten aus der Kinderklinik des Professor Systenko Institutes für Orthopädie in Charkow, Ukraine.

In den Mauern dieses Gebäudes vereint uns alle ein Unglück: Die Krankheit, an der unsere Kinder leiden.

Wir kommen aus den unterschiedlichsten Regionen der Ukraine. Manche von uns kommen oft, auch schon seit der Geburt ihrer Kinder, manche jedes Jahr zur Behandlung. Oft müssen wir lange mit unseren Kindern hier bleiben - bis zu ein, zwei Monaten, besonders, wenn unsere Kinder operiert werden.

Wir waren unglaublich froh und glücklich, als wir jetzt wieder ins Krankenhaus mussten und in die uns bekannten Krankenzimmer kamen: wir sahen neue Betten, Nachttische, Rollstühle, Gehwagen, und viele andere nützliche Sachen.

Auf der Kinderabteilung für Orthopädie des Institutes arbeiten sehr gute Ärzte, die ihre Arbeit lieben. Als wir sie fragten, was passiert ist und woher diese Sachen kommen, haben sie mit Stolz und Hochachtung erzählt, dass all diese wertvollen und so notwendigen Sachen uns aus Deutschland gebracht worden sind, um uns in dieser nicht leichten Zeit zu helfen und die Behandlung von Kindern aus der ganzen Ukraine zu unterstützen.

Wir, die Eltern und Kinder, möchten Ihrem ganzen Kollektiv von ganzem Herzen danken für Ihre großzügige und edle Hilfe. Die von Ihnen übergebene Hilfe ist wirklich unschätzbar für uns, unsere Kinder und das Personal des Institutes.

Wir sind darüber hinaus davon überzeugt, dass Sie mit Ihrem Tun ein würdiges, edles Beispiel geben, woran wir uns erinnern und dem wir nacheifern werden.

Wir wünschen uns, das diese unsere Worte weitergegeben werden an alle, die sich beteiligt haben an dieser wohltätigen Aktion.

Wir alle wissen, wie schwer es in dieser Zeit ist, Kraft und Zeit für gute Taten zu finden. Sie haben viel Gutes für uns und unsere Kinder getan, dafür danken wir Ihnen sehr!

Sehr gern laden wir Sie und Ihre Kollegen zu uns ein! Wir hoffen auf ein baldiges Treffen!

Hochachtungsvoll

die Eltern und Kinder aus der orthopädischen Kinderklinik des Institutes

Übersetzung Elisabeth Kunze

Vom 28.09. bis 11.10.2013 war ich unterwegs durch die Ukraine. Mein Ziel: Mit unseren Partnern unsere weitere Zusammenarbeit zu erörtern.

In der Ukraine wurden vor einem Jahr die alten Verwaltungsstrukturen zur Genehmigung der humanitären Hilfe annulliert und nach einiger Zeit neue angebahnt. Dazwischen gab es eine Zeit, in der nichts lief. Aus dieser Zeit stehen zwei unserer Lieferungen noch immer unter Plombe, dürfen nicht verteilt werden.

Im März / April diesen Jahres liefen die neuen Verfahren an. Bis heute gibt es Unregelmäßigkeiten, erhebliche Schwierigkeiten für die Empfänger.

In den letzten 12 Monaten haben wir 24 Hilfsgüterlieferungen in die Ukraine auf den Weg gebracht.

Die Hälfte davon ist glücklicherweise gut verteilt worden. Diese Empfänger berichten davon, dass unsere Hilfe begeistert aufgenommen wird.

Bei den übrigen Lieferungen dauern die Verfahren an.

Haben unsere Partner noch den Mut, weiter zu machen?

Ja!
Alle hoffen darauf, dass es bald eine entscheidende Verbesserung geben wird und alle humanitäre Hilfe wieder kurzfristig ihr Ziel erreicht.

Unsere Hilfe wird dringend benötigt.
Unsere Partner bitten uns, nicht aufzugeben!

 

Liebe Freunde,

herzlich danken wir Ihnen für Ihre Geld- und Sachspenden!

Heute schicke ich Ihnen einen Gruß, den wir hier vor einigen Tagen aus Volotshisk erhalten haben.

Die Pastoren Vladimir und Iwan schreiben:

„Wir danken Ihnen für die materielle Unterstützung für den Sommer 2013. Möge der Herr es Ihnen hundertfältig vergelten, Ihnen, Ihrem Haus und für den Dienst, den Sie in Seinem Namen führen! Möge Er Ihnen allen, die Sie daran beteiligt sind, die Tage Seiner Gnade verlängern, dass Sie auch in Zukunft gute Frucht bringen können.
Wir freuen uns, dass durch Ihre Mitwirkung und unter der Leitung des Heiligen Geistes
ein Team aus den Baptistenkirchen in zwei Dörfern segensreiche Kinderprogramme durchführen konnte.
Durch Ihre Gebete und die Gebete vieler Heiliger hat der Herr wunderbare Gemeinschaft und gute Anleitung für die jungen Herzen bewirkt.
Die physische Nahrung, die durch Ihre Unterstützung erworben werden konnte, hat die Kinder gestärkt.
Wir schicken einige Fotos, damit auch Sie herzlich ermuntert werden und unseren Herrn und Retter preisen können.
Wir wünschen Ihnen Gottes Segen. Gehen Sie Ihren Weg in Freude!“

Wir schließen uns diesem Dank und den Wünschen an.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Kunze und das Team der Ukraine-Hilfe Lobetal