Eine kleine Reiseimpression:
Das Foto oben habe ich im Oktober aufgenommen. Solche Straßenverkäufe gibt es an vielen Orten der Ukraine, manchmal auch direkt vor dem Haus des Erzeugers.
Hier gibt es Kartoffeln, Äpfel, Birnen, die Früchte auch getrocknet, Nüsse in Schale oder schon geknackt, auch eingelegt in Honig. Es gibt „Sala“, den zarten ukrainischen Speck, selbstgepresstes Öl aus gerösteten Sonnenblumenkernen, und „Chalva“ – ein süßes Produkt aus den Rückständen der Pressung.
An anderen Orten verdienen sich Leute mit der Herstellung und dem Verkauf von Korbwaren, Blumen, Krebsen, Fisch, selbstgebundene Besen und Saunareisig, Pilzen oder Sahne, Eiern und Quark ihren Lebensunterhalt.
Interessant finde ich, dass diese Produkte schwerpunktmäßig auftreten: In zwei Orten nebeneinander gibt es reichlich Blumen – dann findet man hunderte Kilometer keine derartigen Angebote mehr am Straßenrand. Das gilt auch für die Korbwaren. Und den Fisch, die Krebse...

verfasst von Elisabeth Kunze