Dankbriefe

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 Lobetal, April 2018

Liebe Freunde,
im März besuchte uns eine Delegation aus Chernihiv. Das ist eine Oblasthauptstadt ca. 150 km nördlich von Kiew. Vor vier Jahren wendete sich Pastor Peter von einer Baptistenkirche und Leiter der Mission „Wohltätigkeit und geistliche Wiedergeburt“ an uns mit der Bitte um Unterstützung und Zusammenarbeit. Inzwischen haben wir 19 Lkw-Transporte nach Chernihiv geschickt, zwei davon bereits in diesem Jahr.

In der Delegation waren Ärzte, Kommunalpolitiker, ein Korrespondent sowie Pastor Peter und sein Sohn Roman, Jugendpastor. Alle hatten schon über diese Mission Hilfe für Krankenhäuser, Schulen und bedürftige Menschen erhalten.

Hier bei uns konnten sie sehen, woher all die Sachen kommen, wie sie gesammelt und vorbereitet werden. Und sie haben uns Fotos übergeben. So kann ich auch Ihnen zeigen: Unsere Hilfe kommt an.

 

       

Bild 1: uralte Betten, in der Ukraine noch sehr verbreitet. Auf den nächsten Fotos sehen Sie als Beispiel ein Bett und ein Rollstuhl aus Deutschland. Inzwischen konnten wir schon viele Hilfsmittel nach Chernihiv bringen.

Unsere Gäste aus Chernihiv schätzen unsere Arbeit sehr.  Sie erzählten uns, welch eine große Freude und Erleichterung zum Beispiel Krankenhausbetten, Nachttische, Pflegehilfsmittel, sowie Schulmöbel sind. Mit Kleidung und Schuhen können wir Flüchtlinge, kinderreiche Familien und Menschen mit Behinderungen unterstützen, mit Spiel-, Sport- und Campingsachen Kinderprojekte der Kirche.

Sie bitten uns darum, sie nicht zu vergessen und weiter zu helfen – einem Land, in dem ca. 78 % der Bevölkerung unterhalb des Existenzminimums leben müssen und täglich Menschen durch den Krieg sterben.

Liebe Freunde, Sie machen es möglich, dass wir unsere Arbeit fortsetzen können! Danke für Ihre Unterstützung, für gute Ideen, Gebete, und alle Gaben: Jeder Beitrag ist wertvoll und ein Bestandteil des Ganzen! Diese große Arbeit stemmt keiner von uns allein. Aber mit Gottes Hilfe und gemeinsam mit Ihnen haben wir schon viel bewegen und vielen Menschen helfen und etwas Hoffnung schenken können.

Danke für Ihren Beitrag!

Elisabeth Kunze und das Team der Ukraine-Hilfe in Lobetal

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Lobetal, März 2018

Liebe Freunde,
in den vergangenen Jahren haben wir Hunderte von Rollatoren (Gehwagen) in die Ukraine geschickt. Manch eine Empfängerorganisation hat schon gemeldet, dass sie vorerst keine mehr entgegennehmen möchten. Sie haben alle Bedürftigen in ihrer Stadt und Umgebung versorgt und wussten nicht, wer solche Hilfsmittel noch braucht.

Und dann erhielt ich in der vorigen Woche folgende Nachricht. Andrei aus Druzhkowka hatte bei Facebook zu Fotos einiger Gehwagen folgenden Text gepostet: „Wenn Sie alte Menschen kennen, Umsiedler (aus dem Kriegs-gebiet), die solche Gehwagen brauchen, schreiben Sie mir. Wir helfen.“. Daraufhin hat er sofort etwa 35 Anfragen erhalten. Er war sehr bekümmert, dass er den ihm bekanntgewordenen Bedarf nicht decken kann!

Die Leute schreiben:
„Meine Nachbarin ist eine Umsiedlerin aus Donezk, 73 Jahre alt. Ihr Hüftgelenk ist kaputt, die Knie sind krank. Sie ist schwerbehindert, kann sich kaum fortbewegen. Was kann man für sie erbitten? Über jede Kleinigkeit würde sie sich freuen, über Rücken- und Kniebandagen, einen Gehstock, … - ein Gehwagen wäre für sie ein Wunder! Vielen Dank im Voraus! Alla“

„Die Mutter meiner Freundin aus Donezk braucht nach Beckenbruch und Operation einen Rollator. Gern auch leihweise. Wir geben ihn nachher zurück. Tamara“

„Guten Tag. Darf man auch für Leute bitten, die keine Umsiedler sind? Ich kenne eine ältere Frau in Kramatorsk, die sehr nötig einen Rollator braucht. Sveta“

Wir sind Umsiedler aus Lugansk, wohnen im Gebiet Poltava. Unsere Tochter, 12 Jahre alt, hat eine spastische Lähmung. Für sie brauchen wir einen Rollator, damit sie sich besser bewegen kann. Auf den Ämtern muss man lange auf eine Zuteilung warten – wir warten schon das zweite Jahr. Ljuba“

„Andrei, dürfen wir um Hilfe für ein Krankenhaus im Gebiet Lugansk bitten? Die Röntgenabteilung ist in der 4. Etage, die Kranken werden auf Händen hochgetragen. Unsere Mutter hatte einen Oberschenkelhalsbruch und nun liegt sie. Und wir sehen diese Probleme jetzt mit den eigenen Augen.“

„Guten Abend. Wir sind aus Lugansk und wohnen jetzt in Charkow. Unsere Mutter ist 79 Jahre alt. Im Zimmer bewegt sie sich mit großen Schwierigkeiten. Gern hätten wir für sie einen Rollator. Aber wir haben keine Möglichkeit, einen zu kaufen. Über Hilfe würden wir uns sehr freuen.“

Liebe Freunde, Sie sehen, medizinische Hilfsmittel sind dringend notwendig! Nicht nur Rollatoren werden weiterhin gebraucht. Noch größer ist die Nachfrage nach Rollstühlen, Krücken und Inkontinenz- und Verbandsmaterial, Einmalhandschuhen, Bandagen, nach Pflegebetten, Matratzen und Krankentragen.

Danke, dass Sie dabei sind und diese Arbeit unterstützen!

In der Freude, dass Jesus auferstanden ist und lebt, wünschen wir Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest

Elisabeth Kunze und das Team der Ukraine-Hilfe in Lobetal

Unsere Dankbriefe zum Download:

Neu: Dankbrief April 2018
Dankbrief März 2018

Dankbrief Februar 2018
Dankbrief Januar 2018

Dankbrief September 2017
Dankbrief Juli 2017

Dankbrief Juni 2017

Dankbrief Mai 2017
Dankbrief April 2017
Dankbrief März 2017
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Dankbrief Januar 2
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