Pressemitteilung
Humanitärer Hilfsgütertransport an der ukrainischen Grenze gestoppt
Die Ukraine-Hilfe Lobetal in Bernau bei Berlin leistet seit über 23 Jahren umfangreiche humanitäre Hilfe für notleidende Menschen in der Ukraine. Allein 2016 wurden mehr als 350 Tonnen Hilfsgüter gesammelt, sortiert, verladen und  mit Lkws vor Ort gefahren. Diese Arbeit findet in der Bundesrepublik und darüber hinaus Anerkennung und Unterstützung. Die Leiterin der Hilfsaktion, Elisabeth Kunze, wurde 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Leider stößt dieses humanitäre Engagement immer wieder auf bürokratische Hemmnisse durch Behörden der Ukraine. Ein trauriger Rekord ist in diesen Tagen, kurz vor Ostern, zu verzeichnen und droht, die Motivation der Helfer schwer zu erschüttern:

Nach einer Sondergenehmigung auf der Hinfahrt wurde der humanitäre Hilfsgütertransport der Ukraine-Hilfe Lobetal ein zweites Mal gestoppt und steht jetzt wieder an der Grenze zu Polen in Krakovets/Ukraine fest. Es muss eine Strafe von 700 € entrichtet werden, oder der Lkw bleibt auf dem Zollhof stehen bis das Verfahren ausgetragen und die Strafforderung auf gerichtlichem Wege abgewehrt wurde.
Die humanitäre Hilfe (die Höhe des Wertes der Hilfsgüter übersteigt bei weitem die Höhe der Strafe, die Hilfsgüter wurden unentgeltlich für bedürftige Einrichtungen und Menschen übergeben) durfte der Lkw zwischenzeitlich in die Stadt Ternopil bringen. Aber nun darf er nicht mehr nach Hause fahren.
Die Strafe wurde willkürlich, widerrechtlich bei einer Tour im März verhängt. Da der Fahrer davon nicht einmal informiert wurde, keine Kopie vom Protokoll, das er für eine einfache Aktennotiz hielt, bekam, konnte er sich nicht sofort mit den Beamten auseinandersetzen und die Einspruchsfrist verstrich ungenutzt.
Wie wir erst jetzt bei dieser Fahrt in der vorigen Woche erfuhren, wurde dem Fahrer unterstellt, ohne Fahrerkarte in der Ukraine unterwegs zu sein. Da humanitäre, nicht kommerzielle Hilfsgütertransporte sowohl in der EU und als auch in der Ukraine von den Vorschriften zur Lenkzeit befreit sind, ist dieser Vorwurf gegenstandslos. Der ehrenamtliche Fahrer war mit humanitären Hilfsgütern in den Südosten des Landes unterwegs. Für ihn war nicht erkennbar, dass die Beamten ihm etwas vorwarfen, schon gar nicht der Grund, und auch nicht, dass diese Geschichte mit einer Geldstrafe verbunden werden könnte. Es wurde weder der Versuch unternommen, ihm etwas zu erklären, noch ein Dolmetscher zugezogen. Darauf hätte er ein Recht gehabt.
Nun steht die Strafe im Computer – keiner sieht sich in der Lage, sie zu annullieren oder wenigstens auszusetzen.
 
Dieser Zwischenfall kostet sehr viel Kraft und Nerven, Geduld, Zeit und Geld.
Auf der Hinfahrt stand der Lkw drei Tage und drei Nächte an der Grenze, bis er eine einmalige Sondergenehmigung erhielt, nach Ternopil zu fahren, um die humanitäre Hilfe zu übergeben. Er kam durch diese große Verzögerung zum Wochenende dort an – und musste deshalb weitere zweieinhalb Tage auf die Entladung warten. Jetzt, auf der Rückfahrt, steht er schon wieder seit einem Tag an der Grenze fest – mit der alten Begründung. Es ist eine Strafe auf dieses Fahrzeug (das im vergangenen Jahr mehr als 250 Tonnen Hilfsgüter als unentgeltliche Spende in die Ukraine gebracht hat) im Computer eingetragen. So darf es die Grenze nicht passieren.
All dies schmälert die Ressourcen, die wir viel lieber für die Hilfe und Unterstützung bedürftiger Menschen in der Ukraine einsetzen möchten.
Eine solche unberechenbare Aktion zerschlägt viel Vertrauen, das nur mühsam nachwachsen wird.

Aus aktuellem Anlass:

Immer wieder erhalten wir Anfragen, ob die Aufrufe zu Kleidersammlungen von uns sind.

Wir haben mit Haustüraktionen nichts zu tun! Wir verteilen keine Werbeblätter per Postwurf! Wir fahren nicht durch die Städte, um vor die Haustür gelegte Spenden abzuholen!

Auf Info- und Werbeblättern, die wirklich von uns sind, finden Sie immer auch unsere Kontaktdaten.

Übersetzung trubchyk.livejournal.com:

„Die Verfolgung der evangelischen Christen und die Beschlagnahmung der Bethäuser im Osten der Ukraine setzt sich fort"

Jurij Karameneschta schriebt auf seiner Seite:
Heute nach der Abendversammlung in der Stadt „Krasnyi Lutch“ (Roter Strahl) im Oblast Lugansk befahlen Kämpfer, die Zentrale Kirche der Evangeliumschristen-Baptisten in ihren Besitz zu übergeben. Am Morgen werden sie kommen, um Schlüssel und Dokumente zu holen. Bitte betet für die Diener der Kirche und alle Gläubigen, die dort geblieben sind.

Jelisej Pronin bestätigt diese Information mit folgenden Worten:
Heute nach dem Abendgottesdienst kamen in die Kirche der Evangeliumschristen-Baptisten „Gäste“ in Tarnkleidung und bewaffnet. Das Ultimatum der neuen „Machthaber“ ist einfach – wie immer: Bis morgen früh um 8 Uhr ist das Gebäude geräumt und wird übergeben an die „Verteidiger des einfachen Volkes“.
Ich bitte Euch, betet für unsere Brüder und Schwestern um Stärkung ihres Glaubens. Besonders bitte ich, für Pastor Alexander Ivanovich zu beten. Noch gestern habe ich ihn gesehen, ihn umarmt und mich zu Tränen gefreut. Alexander Ivanovich ist ein erstaunlich integrer, treuer und engagierter Mensch. Möge der Herr ihn stärken! Möge Er ihn bewahren vor ALLEM Bösen! Möge Er ihm helfen in allem Guten!

Tatsächlich:
Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden. 2.Timotheus 3,12
Hilf, Herr!
Brüder, haltet durch!

Und hier noch eine Mitteilung von Viktoria Borisowa:
„Freunde, gerade eben habe ich eine Mitteilung erhalten: „Dringend! Wir bitten um verstärktes Gebet. Die prorussischen Kämpfer haben entführt Pastor Sergej Saikov und seinen Sohn Danil (10.Klasse) von der Kirche „Gute Nachricht“ (gehört zur Kirche „Wort des Lebens“ in der Stadt Krasnodon, Oblast Lugansk).
Heute erhielten wir die Information, dass sie mit besonderer Härte gefoltert werden unter der Beschuldigung der Spionage für die Nationalgarde. Ich bitte Euch, diese Information an möglichst viele Menschen weiterzugeben zur Verstärkung des Gebetes. Der Pastor hat noch Frau und zwei Töchter. Bitte weiterleiten.

Möge der Herr unser Land reinigen von allen „Verteidigern“ und „Rettern“
Möge Er die Märtyrer in den schweren Versuchungen stärken!

Der Herr hat die Verfolgung der Evangeliumschristen-Baptisten im Osten der Ukraine zugelassen. Darin liegt Sein besonderer Plan. Wir müssen unbedingt beten, dass der Allmächtige in dieser Verfolgung und durch die Leiden unserer Brüder und Schwestern gepriesen wird, dass sie nicht den Mut verlieren, sondern all diese Versuchung und Prüfungen bewältigen, durchstehen und aus ihnen herauskommen wie Gold, das im Feuer geläutert wurde.
__Ende_der_Übersetzung__

Übersetzung Elisabeth Kunze

Quelle für Bild und Text: Василий Трубчик

Für nächste Transporte werden benötigt:
für Flüchtlinge aus den Krisengebieten:

  • Matratzen
  • Decken
  • Schlafsäcke
  • Bettwäsche
  • warme Bekleidung und Schuhe
  • Hygieneartikel
  • Waschmittel
  • Fahrräder und Nähmaschinen
  • Schulmaterialien

siehe auch unser neues Ukraine-Hilfe-Faltblatt 

Gebetsanliegen unserer Geschwister in der Ukraine:

  • Frieden
  • Versorgung der Flüchtlinge mit warmer Bekleidung
  • Arbeitsplätze für Flüchtlinge
  • Versorgung der Menschen in den Kriegsgebieten mit humanitärer Hilfe
  • Orte, in denen die Versorgung mit Lebensnotwendigsten unzureichend ist
  • Kraft für die Herausforderungen dieser schwierigen Zeit

Fast täglich erreichen uns weitere Bitten um Hilfe, um Unterstützung.
Viele Kirchen und Gemeinden engagieren sich jetzt besonders für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in bisher sicheren Gebieten. Sie kommen mit fast nichts und hoffen, in wenigen Tagen zurückkehren zu können.
Manche sind schon mehr als zwei Monate weg von zu Hause.
Sie brauchen einen Platz zum Schlafen, täglich etwas zu essen, die Möglichkeit, zu waschen, ab heute auch einen Platz für die Kinder in der Schule, und alles was dazugehört...
Die Bevölkerung gibt gern und unterstützt die Menschen, die alles verloren haben. Aber sie kommen trotzdem immer wieder an Grenzen.
Gern möchten wir etwas zur Hilfe beitragen.
Unser Lkw ist gerade in der Ukraine unterwegs und wird heute entladen. Wenn er zurückkommt, kann er neu beladen werden.
Wir suchen dafür alles, was auf unserer Startseite notiert ist: Matratzen, Bettzeug,
Herbst- und Winterbekleidung und -schuhe,
Hygieneartikel und Waschmittel
Schulmaterialien, Sportbekleidung
Nähmaschinen, Stoffe etc. zur Selbsthilfe

zur Verwendung bei Feriencamps für Kinder und Jugendliche:

60 Metallbetten, die man auch als Doppelstockbetten aufstellen kann
120 einfache Wolldecken

außerdem:
Fahrräder und Nähmaschinen
Schreib- und Schulmaterialien
Schulmöbel
Waschmittel

Achtung:
alter Beitrag die Links funktionieren natürlich leider nicht mehr

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2105852/ZDF-heute-in-Deutschland-vom-07032014
Unter dem Bild klicken Sie auf "Hilfskonvoi aus Bernau für die Ukraine" - der Beitrag wird gestartet.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2102514/Länderspiegel-vom-8-März-2014
Im Abschnitt: "Russen und Ukrainer in Deutschland" gibt es einen Teil über unsere Arbeit.

Die Sendungen vom rbb Brandenburg aktuell vom 18.3.2014 und Radio Eins vom rbb sind nicht mehr erreichbar.

Brief aus dem Gebiet Dneprpetrovsk:

Ich grüße Sie im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

Ich denke, Sie wissen genug über die Situation in unserem Land. Eigentlich geschieht das, was hier vor sich geht, auf geistlicher Ebene und die Folgen werden in der ganzen Welt nachhallen.

Bitte betet, denn nur Gott kann das Schrecklichste verhindern, das wir alle fürchten, obwohl wir das alles nicht wirklich verstehen.

Die Ukraine hatte sich gegen Lüge, Korruption, Ungerechtigkeit erhoben und den Weg der europäischen Werte und der christlichen Moral gewählt. Alles, was auf dem Maidan geschah, begann mit Gebet und endete mit der Dankbarkeit an Gott. Niemals zuvor hatte ich erlebt, dass unser Volk so aufrichtig zu Gott gerufen hat.

Mit der Wahl einer neuen Übergangsregierung hatten wir die reale Möglichkeit, in einem europäischen Land zu leben, als Menschen, nicht als Sklaven. Für den 25. Mai sind die Wahlen für den Präsidenten und für den Verchovna Rada (Obersten Rat) angesetzt. Für die Menschen erschien die Hoffnung, in einem gerechten und freien Staat zu leben.
Aber das Russland Putins kann nicht und wird niemals das zulassen (wenn nicht Gott selbst interveniert/dazwischen fährt). Unsere Freiheit hat dem russischen Volk ein Beispiel gezeigt. Es wird sich wiederum ebenfalls erheben zum Kampf gegen die Tyrannei. Wir sind doch sehr nahe, verwandte Völker. Ungeachtet der Lüge, mit der die Massenmedien die russischen Bürger füttern, lässt sich die Wahrheit nicht verbergen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Unser Beispiel sehend, werden sie sich bestimmt erheben zum Kampf gegen die, die sie berauben und betrügen. Und das kann Putin nicht zulassen. Er schwärzt die Ereignisse in der Ukraine und entfesselt Aggression gegen die Ukraine mit dem einzigen Ziel, dass die Bürger seines Königreiches nicht erkennen, dass der König nackt ist. (H.Ch. Andersen) Wenn er den Einfluss auf die Ukraine verliert, dann sieht sein Volk das, was die Ukraine sieht und was die ganze Welt sieht – dass er ein Lügner ist, der zusammen mit dem Haufen seiner Anhänger sein Volk beraubt und betrügt.

Jetzt wird nicht nur die Frage der Zukunft der Ukraine entschieden. Entschieden wird die Frage Europas und der ganzen Welt: siegt das Gute oder das Böse, die Gerechtigkeit oder die Gesetzlosigkeit. Wenn jetzt in der Ukraine das Böse siegt, wird es nicht aufzuhalten sein. Es zieht weiter seinen schmutzigen Marsch durch die ganze Welt. Wenn das Gute siegt, wird es auch nicht dabei bleiben. Es gibt anderen nicht freien Völkern die Chance, sich zu erheben im Kampf um seine Freiheit.

Einige Christen hier bei uns in der Ukraine, wie wahrscheinlich auch bei Ihnen in Europa, nehmen die Position der „christlichen Neutralität“ ein. Sie unterstützen keine der beiden Seiten. Ich denke, dass die passive Position eines Christen – ist Feigheit, für die alle teuer bezahlen müssen. Wir erinnern uns an die Geschichte des christlichen Deutschlands. Sie sind nicht offen gegen den Faschismus aufgestanden. Wie teuer musste Deutschland und die ganze Welt das ängstliche Schweigen bezahlen.

Unsere aktive Position als Christen ist nicht nur, das wir Böses böse nennen und Gutes gut. Wir müssen beten und alles mögliche unternehmen nach dem Maß unserer Kraft, um das Gute und die Wahrheit Gottes auf dieser Erde voranzubringen. Die Imperiumsambitionen Putins – die sind böse. Er ist genauso ein Lügner und Dieb wie unser bisheriger Präsident Janukovich, der unser Volk bestohlen und belogen hat zum Zwecke seiner persönlichen Bereicherung und wegen seiner eigenen Ambitionen. Aber bald wird auch das russische Volk erkennen, dass der König nackt ist und wirft seinen Tyrannen raus.

Wir leben in einer solchen Zeit, in der das Gegenüber von Gut und Böse einen Höhepunkt erreicht hat. Freiheit oder Tod – das ist jetzt Realität! Wer den Atem der Freiheit geschmeckt hat, kann nicht mehr in der Knechtschaft des Betrugs und der Korruption leben.

Übermitteln Sie allen Treuen unsere dringende Bitte, zu beten, dass Gott sich in die Ereignisse mischen möge, die jetzt in der Ukraine vor sich gehen, dass Er nicht zulasse, dass das Böse siegt. Je aufrichtiger und zahlreicher unsere Gebete sind, desto weniger Chancen haben die Anhänger des Bösen.

Ich glaube, mit unserer neuen Regierung können wir schnell und leicht wieder Hilfe von Ihnen erhalten, ohne Schmiergelder, Korruption und Bürokratie. Was Sie für die Ukraine tun – das ist Gottes Werk. Der Unterschied im Materiellen ist zwischen unseren Ländern so groß, dass selbst die Krümel, die von Ihren Tischen fallen, hier viele Hungrige ernähren können. Möge Gott Sie segnen! Es gibt keine wichtigere Arbeit für das Reich Gottes, als den bedürftigen Menschen Segen zu bringen. Das, was Sie für Brüder und Schwestern im Herrn tun, das tun Sie für Christus selbst.

Allen Mitarbeitern einen großen Gruß von unserer Kirche und meiner Familie.

 

Herzlichen Dank für Ihren Brief und Ihre Sorge um uns. Jeder Machtwechsel ist schlecht, noch schlechter ist es, wenn das Volk für die Regierung da ist und nicht die Regierung für das Volk. Bei uns sorgt sich die Regierung leider mehr um ihre eigenen Belange, darum ist das Volk aufgestanden. Die in Kiew praktisch schon seit 4 Monaten Protestierenden aus  allen Regionen der Ukraine haben gekämpft und inzwischen den Machtwechsel erreicht. Wie Sie aus den Massenmedien wissen, gibt es mehr als hundert Tote und Tausende Verletzte. Die Proteste in Kiew werden fortgesetzt, aber sie tragen keinen aggressiven Charakter, nur friedliche Demonstranten sind anwesend, die der jetzigen Regierung diktieren, wie sie arbeiten soll, mit wem Freundschaft halten, mit wem zu streiten ist. In den Regionen der Ukraine sieht es unterschiedlich aus. Im Westen herrscht der Widerstand gegen die Macht und den ehemaligen Präsidenten vor. In der Mitte der Ukraine ist die Machtergreifung friedlicher, sie haben die Vertreter der Partei der Regionen aus der Regierung geworfen und ihre Ratsvertreter gewählt. In den östlichen und südlichen Gebieten gibt es mehr Anhänger des ehemaligen Präsidenten Janukovich, aber auch sie wurden durch die Protestierenden zum Machtwechsel bewegt. Auf der Krim gibt es eine Konfrontation zwischen Ukrainern und Tataren auf der einen Seite und den russisch sprechenden Vertretern auf der anderen. Solange der politische Prozess läuft, ist das eine politische Frage. Ökonomisch gesehen – gestern wurde erklärt, dass die Kassen der Ukraine praktisch leer sind. Es gibt nicht einmal Geld, um den sozial Schwächsten, unseren älteren Bürgern und Menschen mit Behinderungen die Rente zu zahlen.

Wir haben unsere Zuteilung schon bekommen, weniger als im vorigen Jahr. Und unsere Währungskurse haben sich verschlechtert und werden weiter fallen. Preise für Brot, Graupen, Fett, Benzin usw. sind merklich gestiegen. Ohne Kredite könnte der totale Zusammenbruch bevorstehen.

Dennoch geben mein Team und ich nicht auf, wir begradigen unsere Verteidigungslinie und hoffen, das zu überstehen. Noch einmal danke für den Brief.

Hochachtungsvoll

(Chefarzt)
28.02.2014